Wann sollte ich mit der Pensionierungsplanung beginnen?
Zeitachse, Entscheidungen und Fristen ab 50.
Anfragen und Terminvereinbarungen über diese Website nehmen wir derzeit nicht entgegen. Ratgeber und Rechner stehen Ihnen weiter zur Verfügung. Diese Plattform steht zur Übernahme.
Bezirke Arbon, Frauenfeld, Kreuzlingen, Münchwilen, Weinfelden
Reicht das Geld später? Wer AHV, Pensionskasse und Säule 3a noch nie zusammen angeschaut hat, kann die Frage nicht beantworten. Hier finden Sie verständliche Erklärungen, Ratgeber und zwei Rechner, alles ohne Produktbezug.
Die Vorsorge in der Schweiz besteht aus drei Teilen: der AHV als staatlicher Grundsicherung, der Pensionskasse Ihres Arbeitgebers und der Säule 3a, also der freiwilligen und steuerlich begünstigten Vorsorge. Was am Ende zusammenkommt, sieht niemand auf einen Blick. Die vier häufigsten Einstiegsfragen führen zu je einer Seite mit den Grundlagen.
Zeitachse, Entscheidungen und Fristen ab 50.
Maximalbeträge, Steuerersparnis und Bezug.
Vorsorge, Steuern und Hypothek als Gesamtbild.
Altersguthaben, Umwandlungssatz, Einkauf.
Schweizweite Ratgeber rechnen mit dem Durchschnitt. Im Thurgau sieht der Alltag anders aus: Rund 42’000 Menschen pendeln zum Arbeiten aus dem Kanton hinaus, fast 90 % davon in die Kantone St. Gallen und Zürich (Stand 2020 bis 2022, Amt für Daten und Statistik Thurgau). Aus dem Bezirk Frauenfeld arbeitet über ein Drittel der Wegpendlerinnen und Wegpendler in den Bezirken Winterthur und Zürich, allein in der Stadt Winterthur rund 2’500 und in der Stadt Zürich rund 2’000 Personen (Stand 2020 bis 2022, Amt für Daten und Statistik Thurgau, Bezirke). Wer den Arbeitgeber wechselt, wechselt die Pensionskasse, mit eigenem Reglement und eigenen Einkaufsmöglichkeiten. Wer dazwischen pausiert hat, selbstständig war oder im Ausland gearbeitet hat, hat Vorsorgegeld an mehreren Orten liegen, oft ohne Übersicht. Wie sich das in der Kantonshauptstadt zeigt, steht auf der Seite zu Vorsorge in Frauenfeld.
Dazu kommt das Wohneigentum. 45 % der Thurgauer Haushalte wohnen in den eigenen vier Wänden, 34 % im eigenen Haus und 11 % in einer Eigentumswohnung (Stand 2022, Amt für Daten und Statistik Thurgau). Wo eine Hypothek läuft, hängt die Vorsorge daran: Amortisation, Verlängerung und die Frage, welche Belastung nach der Pensionierung tragbar bleibt. Diese Punkte zusammen anzuschauen ergibt ein anderes Bild, als jeden für sich zu betrachten.
Im Norden ist die Grenze nie weit. Ende 2025 arbeiteten 6’838 Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Kanton, im Bezirk Kreuzlingen ist das rund jede zehnte beschäftigte Person (Amt für Daten und Statistik Thurgau, Stand Ende 2025). Wer zwischen zwei Ländern arbeitet oder gearbeitet hat, zahlt Beiträge in zwei Systemen und sammelt Unterlagen in zwei Sprachen. Was in Kreuzlingen besonders zählt, steht auf der Seite zu Vorsorge in Kreuzlingen.
Diese Website betreibt Andreas Fietz. Er lebt mit seiner Familie im Thurgau und verantwortet die Inhalte dieser Seiten.
Sein Werdegang und seine Haltung stehen unter Andreas Fietz: wer hinter dieser Website steht.
Für sieben Orte im Thurgau gibt es je eine eigene Seite mit lokalem Bezug, etwa zu Arbeitgebern, Pendlerwegen, Wohneigentum oder Grenznähe.
Kantonshauptstadt und Pendlerstadt: Wer die Stelle wechselt, wechselt die Pensionskasse.
Wohneigentum, Hypothek und Pensionierung in einer Gemeinde, die von 2020 bis 2025 um 8.3 Prozent wuchs.
Direkt an der Grenze zu Konstanz: Wer in zwei Ländern gearbeitet hat, braucht den Überblick.
Junge Familien, Industrie und KMU in der Gemeinde mit dem stärksten Wachstum 2025 unter den grossen Thurgauer Gemeinden.
Bahnknoten am See, Gemeindesteuerfuss an der Spitze des Kantons, die Babyboomer stehen vor der Pensionierung.
Industriestadt am See mit der höchsten Steuerbelastung im Thurgau, gut jeder vierte Wegpendler arbeitet in St. Gallen.
Hinterthurgau an der Grenze zu Wil: hoher Eigentumsanteil, vier von fünf Erwerbstätigen pendeln weg.
Drei Angaben, die auf dieser Website immer wieder auftauchen. Jede mit Jahr und Quelle, damit Sie nachlesen können, woher sie stammt. Gesetzliche Beträge werden jährlich überprüft.
Verschaffen Sie sich zuerst selbst einen Überblick. Beide Werkzeuge arbeiten ohne Produktbezug und liefern unverbindliche Richtwerte.
Wie weit liegt Ihr heutiges Einkommen von dem entfernt, was AHV und Pensionskasse später auszahlen? Der Rechner schätzt diesen Abstand, die sogenannte Vorsorgelücke, anhand weniger Angaben. Das Ergebnis ist ein Richtwert zur Einordnung und keine Offerte.
Der Selbsttest fragt ab, was für die Pensionierung wirklich zählt: Zeitpunkt, Unterlagen, Hypothek, Steuern. Am Ende sehen Sie, wo Ihre Planung schon steht und welche Punkte noch offen sind.
Die Artikel greifen die häufigsten Fragen auf: Vorsorgelücke, Säule 3a, Frühpensionierung. Wer lieber beim Thema einsteigt, findet die Übersichten unter Pensionierung planen im Thurgau und Säule 3a im Thurgau.
AHV und Pensionskasse ersetzen zusammen nie den ganzen Lohn. Das amtliche Leistungsziel der beiden obligatorischen Versicherungen liegt bei rund 60 Prozent des früheren Einkommens (Stand 2026). Ihre Vorsorgelücke ist die Differenz zwischen dieser Leistung und dem, was Sie im Ruhestand brauchen.
Mit Pensionskasse dürfen Sie 2026 höchstens CHF 7'258 in die Säule 3a einzahlen, ohne Pensionskasse 20 Prozent des Erwerbseinkommens und höchstens CHF 36'288 (Stand 2026). Beide Beträge sind gegenüber 2025 unverändert, neu ist die Nachzahlung für Lücken ab 2025.
Eine Frühpensionierung kostet an drei Stellen gleichzeitig: Wer die AHV-Rente vorbezieht, erhält sie lebenslang gekürzt, das Pensionskassenguthaben wächst in den teuersten Sparjahren nicht weiter, und bis zum Referenzalter laufen die AHV-Beiträge weiter (Stand 2026). Eine allgemeine Zahl gibt es nicht, die Bausteine lassen sich aber einzeln benennen.
Nein. Diese Website nennt keine Produkte, keine Anbieter und keine Prämien. Sie erklärt die gesetzlichen Regeln, die Fristen und die Begriffe. Was in Ihrem Fall passt, lässt sich nur mit Ihren Unterlagen sagen, etwa mit dem Pensionskassenausweis und der letzten Steuererklärung.
Auch, aber nicht in erster Linie. Im Zentrum steht hier die finanzielle Vorsorge, also AHV, Pensionskasse und Säule 3a. Der Vorsorgeauftrag gehört in ein anderes Rechtsgebiet, den Erwachsenenschutz: Er hält fest, wer Ihre Angelegenheiten führt, wenn Sie urteilsunfähig werden. Errichtet wird er von Hand oder bei einem Notariat, wirksam wird er erst, wenn die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Thurgau ihn validiert (Quelle: ZGB Artikel 361 und 363, Stand 2026). Was dabei gilt, steht unter Nachlass und Vorsorgeauftrag im Thurgau.
Für Berufstätige zwischen 30 und 60 im Thurgau, die keine Finanzvorbildung haben und trotzdem verstehen möchten, wo sie stehen. Fachbegriffe werden beim ersten Vorkommen erklärt, Produktnamen kommen keine vor.